Server
Ein Server ist ein Computer, der dauerhaft läuft und Daten auf Anfrage an andere Geräte ausliefert. Beim Aufruf einer Website fordert Ihr Browser die Seite bei einem Server an, der sie zurückschickt.
Erklärung lesenWebentwicklung, künstliche Intelligenz und Suchmaschinenoptimierung bringen viele Begriffe mit, die in Angeboten auftauchen und selten erklärt werden. Hier stehen sie in Alltagssprache – jeweils mit der Einordnung, wann das Thema für ein Unternehmen tatsächlich eine Rolle spielt.
Ein Server ist ein Computer, der dauerhaft läuft und Daten auf Anfrage an andere Geräte ausliefert. Beim Aufruf einer Website fordert Ihr Browser die Seite bei einem Server an, der sie zurückschickt.
Erklärung lesenEine API ist eine definierte Schnittstelle, über die zwei Programme Daten austauschen. Sie legt fest, welche Anfragen erlaubt sind und in welcher Form die Antwort kommt – ohne dass ein Programm das Innenleben des anderen kennen muss.
Erklärung lesenEin Cache ist ein Zwischenspeicher für Daten, die häufig gebraucht werden. Statt eine Seite bei jedem Aufruf neu zu berechnen, liefert der Server die gespeicherte Fassung aus – das ist um ein Vielfaches schneller.
Erklärung lesenEine Datenbank speichert Daten strukturiert, damit sie schnell gefunden, geändert und ausgewertet werden können. Anders als eine Tabellendatei stellt sie sicher, dass mehrere Nutzer gleichzeitig arbeiten können, ohne sich zu überschreiben.
Erklärung lesenWebhosting ist die Bereitstellung von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem dauerhaft erreichbaren Server, damit eine Website im Internet abrufbar ist. Der Anbieter kümmert sich um Betrieb, Netzanbindung und meist auch um Sicherheitsaktualisierungen.
Erklärung lesenDevOps bezeichnet eine Arbeitsweise, bei der Entwicklung und Betrieb einer Software nicht getrennt sind, sondern von denselben Leuten mit denselben Werkzeugen verantwortet werden. Ziel sind häufigere, kleinere und dadurch risikoärmere Veröffentlichungen.
Erklärung lesenEin Webhook ist eine automatische Benachrichtigung von System zu System: Tritt ein bestimmtes Ereignis ein, schickt das eine System sofort eine Nachricht an eine hinterlegte Adresse des anderen – ohne dass dieses regelmäßig nachfragen muss.
Erklärung lesenEine Domain ist die Adresse einer Website im Internet, etwa twentyonepixels.de. Sie wird gemietet, nicht gekauft, und verweist über das Namenssystem auf den Server, der die Inhalte ausliefert.
Erklärung lesenCI/CD steht für fortlaufende Integration und Auslieferung: Jede Codeänderung wird automatisch getestet und, wenn die Tests bestehen, automatisch veröffentlicht. Das ersetzt manuelle Veröffentlichungen und die Fehler, die dabei entstehen.
Erklärung lesenEin CDN ist ein Netz verteilter Server, die Kopien einer Website vorhalten und sie vom geografisch nächstgelegenen Standort ausliefern. Das verkürzt die Übertragungszeit und entlastet den Ursprungsserver.
Erklärung lesenDocker verpackt eine Anwendung mitsamt allem, was sie zum Laufen braucht, in einen Container. Dieser läuft auf jedem Server gleich — womit der Satz „bei mir funktioniert es" seine Grundlage verliert.
Erklärung lesenMonitoring bedeutet, dass ein System laufend überwacht wird und Alarm schlägt, bevor jemand anruft. Geprüft werden Erreichbarkeit, Antwortzeiten, Fehlerraten und Ressourcen.
Erklärung lesenEine Staging-Umgebung ist eine vollständige Kopie der Website, die nicht öffentlich erreichbar ist. Dort werden Änderungen unter realistischen Bedingungen geprüft, bevor sie auf die echte Seite gehen.
Erklärung lesenDie Uptime gibt an, welcher Anteil der Zeit ein System erreichbar war — meist als Prozentwert über einen Monat oder ein Jahr. Die Zahl wirkt eindeutig und ist es selten.
Erklärung lesenKubernetes verteilt Container automatisch auf mehrere Server, startet ausgefallene neu und passt die Zahl laufender Kopien an die Last an. Es ist der Standard für den Betrieb großer verteilter Anwendungen.
Erklärung lesenLoad Balancing verteilt eingehende Anfragen auf mehrere Server, damit keiner überlastet wird. Fällt einer aus, übernehmen die anderen — die Website bleibt erreichbar.
Erklärung lesenEin Rollback setzt eine Anwendung auf den vorherigen Stand zurück, wenn eine Veröffentlichung Probleme macht. Entscheidend ist nicht, ob es möglich ist, sondern wie lange es dauert.
Erklärung lesenAls Legacy-System bezeichnet man Software, die in Betrieb ist, aber nicht mehr weiterentwickelt wird — oft jahrzehntealt, oft unverzichtbar, und meist der Grund, warum Digitalisierungsvorhaben ins Stocken geraten.
Erklärung lesenEDI ist der Austausch von Geschäftsdokumenten — Bestellungen, Lieferscheine, Rechnungen — in einem festgelegten Format direkt zwischen den Systemen zweier Unternehmen, ohne dass jemand etwas abtippt.
Erklärung lesenEin Chatbot ist ein Programm, das in einem Chatfenster Fragen beantwortet. Moderne Chatbots nutzen Sprachmodelle und formulieren frei; ältere folgen einem festen Entscheidungsbaum mit vorgegebenen Antworten.
Erklärung lesenVibe Coding bezeichnet das Entwickeln von Software, bei dem man einer KI in Alltagssprache beschreibt, was entstehen soll, und den erzeugten Code weitgehend ungeprüft übernimmt. Der Begriff stammt von Andrej Karpathy und war ursprünglich halb ironisch gemeint.
Erklärung lesenEin KI-Agent ist ein Programm, das eine Aufgabe eigenständig in Teilschritte zerlegt, dafür Werkzeuge aufruft und das Ergebnis prüft. Anders als ein Chatbot antwortet er nicht nur, sondern handelt – er ruft Schnittstellen auf, schreibt Daten oder stößt Abläufe an.
Erklärung lesenEin LLM ist ein großes Sprachmodell – ein KI-System, das aus sehr großen Textmengen gelernt hat, welches Wort wahrscheinlich als nächstes folgt. Daraus entsteht die Fähigkeit, Texte zu verstehen, zusammenzufassen und zu formulieren.
Erklärung lesenMachine Learning ist ein Teilgebiet der künstlichen Intelligenz, bei dem ein System Regeln aus Beispieldaten ableitet, statt sie einprogrammiert zu bekommen. Aus vielen Beispielen entsteht ein Modell, das auch neue Fälle einordnen kann.
Erklärung lesenPrompt Engineering ist die gezielte Formulierung von Anweisungen an ein Sprachmodell, um verlässlichere Ergebnisse zu bekommen. Dazu gehören klare Rollen- und Aufgabenbeschreibungen, Beispiele und Vorgaben zum Ausgabeformat.
Erklärung lesenEin RAG-System verbindet ein Sprachmodell mit einer eigenen Dokumentensammlung: Zu jeder Frage werden zuerst passende Textstellen gesucht, und nur aus diesen formuliert das Modell die Antwort. So sinkt die Zahl erfundener Angaben erheblich.
Erklärung lesenn8n ist ein Werkzeug zur Workflow-Automatisierung: Abläufe werden aus Bausteinen zusammengesteckt, statt programmiert zu werden. Anders als vergleichbare Dienste lässt es sich auf eigenen Servern betreiben — die Daten bleiben im Haus.
Erklärung lesenAgentic AI bezeichnet KI-Systeme, die ein Ziel eigenständig in Teilschritte zerlegen, dafür Werkzeuge aufrufen und ihr Ergebnis prüfen. Der Unterschied zum Chatbot: Sie antworten nicht nur, sie handeln.
Erklärung lesenEin Workflow ist eine festgelegte Abfolge von Arbeitsschritten mit klaren Übergaben. Automatisiert bedeutet das: Ein Ereignis löst eine Kette aus, die ohne manuelles Zutun bis zum Ergebnis läuft.
Erklärung lesenGPT steht für „Generative Pre-trained Transformer" und bezeichnet eine Familie von Sprachmodellen. Der Begriff wird umgangssprachlich für ChatGPT verwendet, meint technisch aber die zugrunde liegende Bauart.
Erklärung lesenDeep Learning ist ein Teilgebiet des maschinellen Lernens, bei dem künstliche neuronale Netze mit vielen Schichten Muster aus Daten lernen. Es steckt hinter Bilderkennung, Spracherkennung und den heutigen Sprachmodellen.
Erklärung lesenEin künstliches neuronales Netz ist ein Rechenmodell aus vielen einfachen Einheiten, die in Schichten verbunden sind. Aus Beispielen lernt es, welche Verbindungen wie stark gewichtet werden — daraus entsteht die Fähigkeit, Muster zu erkennen.
Erklärung lesenVon einer Halluzination spricht man, wenn ein Sprachmodell etwas erfindet und es wie eine Tatsache darstellt — eine Quelle, eine Zahl, einen Paragrafen. Der Text bleibt dabei sprachlich einwandfrei, was die Erkennung erschwert.
Erklärung lesenBeim Fine-Tuning wird ein vortrainiertes Sprachmodell mit eigenen Beispielen nachtrainiert, damit es einen bestimmten Stil oder ein bestimmtes Antwortformat zuverlässig trifft.
Erklärung lesenEine Vektordatenbank speichert Texte als Zahlenreihen, die ihre Bedeutung abbilden. Dadurch findet sie inhaltlich Ähnliches, auch wenn kein Wort übereinstimmt — die Grundlage jeder Dokumentensuche mit KI.
Erklärung lesenOCR wandelt Text in Bildern und gescannten Dokumenten in maschinenlesbaren Text um. Aus einer eingescannten Rechnung wird damit etwas, das ein Programm auslesen und weiterverarbeiten kann.
Erklärung lesenEin Embedding ist die Übersetzung eines Textes in eine Zahlenreihe, die seine Bedeutung abbildet. Texte mit ähnlichem Inhalt bekommen ähnliche Zahlenreihen — auch wenn sie kein Wort gemeinsam haben.
Erklärung lesenDas Kontextfenster ist die Menge an Text, die ein Sprachmodell gleichzeitig berücksichtigen kann — Frage, mitgelieferte Dokumente und die eigene Antwort zusammengenommen. Was nicht hineinpasst, existiert für das Modell nicht.
Erklärung lesenRPA automatisiert Bürotätigkeiten, indem eine Software die Bedienung nachahmt: Sie öffnet Programme, kopiert Werte, füllt Masken aus. Sie arbeitet über die Oberfläche, nicht über Schnittstellen.
Erklärung lesenCore Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google die Nutzungsqualität einer Seite bewertet: wie schnell der Hauptinhalt sichtbar ist, wie zügig die Seite auf Eingaben reagiert und wie sehr sie beim Laden noch verspringt.
Erklärung lesenEin Backlink ist ein Link von einer fremden Website auf die eigene. Suchmaschinen werten ihn als Empfehlung: Je mehr glaubwürdige Seiten auf eine Adresse verweisen, desto eher gilt sie als vertrauenswürdig.
Erklärung lesenEine Sitemap ist eine Datei, die alle Adressen einer Website auflistet, damit Suchmaschinen sie vollständig finden. Sie liegt üblicherweise unter /sitemap.xml und enthält neben den Adressen das Datum der letzten Änderung.
Erklärung lesenDie Conversion Rate ist der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Handlung ausführen – etwa eine Anfrage senden oder bestellen. Bei 1.000 Besuchern und 20 Anfragen liegt sie bei zwei Prozent.
Erklärung lesenCrawling ist der Vorgang, bei dem Suchmaschinen automatisiert Websites abrufen und deren Links weiterverfolgen, um Inhalte zu erfassen. Erst danach entscheidet sich, ob eine Seite in den Index aufgenommen wird.
Erklärung lesenGEO bezeichnet die Optimierung von Inhalten darauf, in Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google-KI-Übersichten zitiert zu werden. Anders als bei klassischer Suchmaschinenoptimierung geht es nicht um eine Platzierung in einer Liste, sondern darum, als Quelle übernommen zu werden.
Erklärung lesenWeb-Analytics bezeichnet die Messung des Nutzungsverhaltens auf einer Website: wie viele Menschen kommen, woher, was sie ansehen und wo sie abbrechen. In Deutschland ist dabei die datenschutzkonforme Umsetzung die eigentliche Aufgabe.
Erklärung lesenDie Keyword-Recherche ermittelt, mit welchen Wörtern Menschen tatsächlich suchen — und wie oft. Sie ersetzt die Vermutung darüber, wie Kunden das eigene Angebot nennen, durch gemessene Zahlen.
Erklärung lesenLocal SEO umfasst alles, was ein Unternehmen in der örtlichen Suche sichtbar macht — im Kartenausschnitt oberhalb der Trefferliste und bei Suchanfragen mit Ortsbezug.
Erklärung lesenE-E-A-T steht für Erfahrung, Fachkenntnis, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Es ist kein Rankingfaktor, den man messen kann, sondern das Raster, nach dem Google seine Qualitätsprüfer Inhalte bewerten lässt.
Erklärung lesenDie Meta-Description ist der kurze Text, den Google unter dem Titel eines Suchtreffers anzeigt. Sie beeinflusst kein Ranking — aber sie entscheidet mit darüber, ob auf den Treffer geklickt wird.
Erklärung lesenSERP steht für die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie besteht längst nicht mehr nur aus zehn blauen Links, sondern aus Karten, Fragenblöcken, Bildern und zunehmend aus KI-Antworten.
Erklärung lesenDie robots.txt ist eine kleine Textdatei im Wurzelverzeichnis einer Website, die Suchmaschinen mitteilt, welche Bereiche sie nicht abrufen sollen. Sie ist eine Bitte, keine Sperre.
Erklärung lesenDer Canonical-Tag benennt die maßgebliche Fassung einer Seite, wenn derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist. Suchmaschinen bündeln damit die Bewertung auf einer Adresse statt sie zu verteilen.
Erklärung lesenStrukturierte Daten sind maschinenlesbare Zusatzangaben im Quelltext einer Seite — sie benennen, was ein Text bedeutet: dass eine Zahl ein Preis ist, ein Name ein Unternehmen, ein Datum ein Veranstaltungstermin.
Erklärung lesenEin CMS ist eine Software, mit der Inhalte einer Website gepflegt werden können, ohne den Code anzufassen. Texte, Bilder und Seiten werden über eine Oberfläche bearbeitet, das System erzeugt daraus die fertige Website.
Erklärung lesenEine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel – etwa einer Anfrage oder Anmeldung. Sie verzichtet bewusst auf Navigation und Nebenthemen, damit die Aufmerksamkeit auf dieser einen Handlung bleibt.
Erklärung lesenEin Framework ist ein Grundgerüst für Software: eine Sammlung fertiger Bausteine und Konventionen, die wiederkehrende Aufgaben lösen. Entwickler bauen darauf auf, statt jedes Mal von null zu beginnen.
Erklärung lesenDie Kosten einer Website richten sich nach Umfang und Funktionen, nicht nach Seitenzahl. Für eine professionelle Firmenwebsite in Deutschland liegt die übliche Spanne bei etwa 2.000 bis 5.000 Euro, Onlineshops und Webanwendungen darüber.
Erklärung lesenEin Favicon ist das kleine Symbol, das im Browser-Tab, in Lesezeichen und teilweise in Suchergebnissen neben einer Website erscheint. Es ist meist 16 bis 512 Pixel groß und wird in mehreren Größen hinterlegt.
Erklärung lesenUX-Design gestaltet die gesamte Nutzungserfahrung eines Produkts: Aufbau, Abläufe, Verständlichkeit. Es geht darum, ob Menschen ihr Ziel erreichen – im Unterschied zum UI-Design, das die sichtbare Oberfläche gestaltet.
Erklärung lesenJamstack bezeichnet eine Bauweise, bei der Seiten vorab zu fertigen Dateien erzeugt und direkt ausgeliefert werden, statt sie bei jedem Aufruf neu zusammenzubauen. Dynamische Teile kommen über Schnittstellen dazu.
Erklärung lesenHeadless Commerce trennt die Shop-Logik von der Darstellung: Warenwirtschaft, Warenkorb und Bezahlung laufen im Hintergrund, die sichtbare Oberfläche wird separat gebaut und greift über Schnittstellen darauf zu.
Erklärung lesenEin Dashboard ist eine Übersichtsseite, die die wichtigsten Kennzahlen eines Systems auf einen Blick zeigt. Gut gemacht beantwortet es eine Frage in Sekunden; schlecht gemacht zeigt es alles und sagt nichts.
Erklärung lesenEin Bug ist ein Fehler in einer Software, durch den sie sich anders verhält als beabsichtigt. Der Begriff sagt nichts über die Schwere: Er reicht vom verrutschten Abstand bis zum Datenverlust.
Erklärung lesenEin Wireframe ist ein grober Bauplan einer Seite: Wo steht welcher Inhalt, in welcher Reihenfolge, mit welcher Gewichtung. Bewusst ohne Farben, Bilder und Schriftauswahl, damit die Struktur allein beurteilt wird.
Erklärung lesenRefactoring bezeichnet das Umbauen von Code, ohne sein Verhalten nach außen zu ändern. Ziel ist bessere Verständlichkeit und Wartbarkeit — nach außen bleibt alles wie vorher.
Erklärung lesenClean Code bezeichnet Programmcode, der so geschrieben ist, dass ihn ein anderer Entwickler ohne Erklärung versteht: sprechende Namen, kleine Einheiten, wenige Verzweigungen. Der Maßstab ist Lesbarkeit, nicht Kürze.
Erklärung lesenGit zeichnet jede Änderung an einem Projekt auf und erlaubt es, zu jedem früheren Stand zurückzukehren. Es ist die Grundlage dafür, dass mehrere Menschen gleichzeitig an derselben Software arbeiten können.
Erklärung lesenFigma ist ein Werkzeug für Oberflächengestaltung, das im Browser läuft und an dem mehrere Personen gleichzeitig arbeiten können. Entwürfe werden dort nicht nur gezeichnet, sondern auch klickbar gemacht und kommentiert.
Erklärung lesenEin Mockup ist ein gestalteter Entwurf, der zeigt, wie eine Seite aussehen soll — mit Farben, Schriften und Bildern, aber ohne Funktion. Es liegt zwischen dem groben Bauplan und der fertigen Umsetzung.
Erklärung lesenSaaS bezeichnet Software, die als Dienst über das Internet genutzt und meist monatlich bezahlt wird, statt einmalig gekauft und selbst installiert zu werden. Betrieb, Aktualisierung und Sicherung liegen beim Anbieter.
Erklärung lesenResponsive Design bedeutet, dass sich eine Website an jede Bildschirmgröße anpasst — vom Handy bis zum großen Monitor. Es gibt nicht mehrere Fassungen, sondern eine, die sich umbaut.
Erklärung lesenMicroservices zerlegen eine Anwendung in kleine, eigenständig laufende Dienste, die über Schnittstellen zusammenarbeiten. Jeder Dienst lässt sich einzeln aktualisieren und ausrollen.
Erklärung lesenOpen-Source-Software wird mit offenem Quellcode veröffentlicht und darf eingesehen, verändert und weitergegeben werden — unter den Bedingungen ihrer Lizenz. Der überwiegende Teil heutiger Webtechnik ist so entstanden.
Erklärung lesenLow-Code-Plattformen erlauben, Anwendungen überwiegend visuell zusammenzusetzen statt sie zu programmieren. Für einfache Formulare und Übersichten geht das erheblich schneller als klassische Entwicklung.
Erklärung lesenNo-Code-Werkzeuge kommen ganz ohne Programmierung aus — Websites, Formulare und einfache Abläufe entstehen per Baukasten. Der Unterschied zu Low-Code ist, dass sich hier auch keine eigene Logik ergänzen lässt.
Erklärung lesenHTML ist die Auszeichnungssprache, aus der jede Website besteht. Sie legt nicht das Aussehen fest, sondern die Bedeutung: Was ist eine Überschrift, was ein Absatz, was ein Formularfeld.
Erklärung lesenCSS bestimmt, wie eine Website aussieht — Farben, Schriften, Abstände, Anordnung. Es ist vom Inhalt getrennt, weshalb sich das Erscheinungsbild ändern lässt, ohne den Text anzufassen.
Erklärung lesenJavaScript ist die Programmiersprache, die Websites interaktiv macht — Menüs, Formularprüfungen, Nachladen von Inhalten. Sie läuft im Browser des Besuchers, nicht auf dem Server.
Erklärung lesenPHP ist eine Programmiersprache für den Server. Sie erzeugt die Seite, bevor sie beim Besucher ankommt — mit Daten aus der Datenbank, Zugriffsprüfung und allem, was nicht im Browser passieren darf.
Erklärung lesenTypeScript ist JavaScript mit Typprüfung. Es verlangt, den Datentyp von Werten festzulegen, und meldet Widersprüche bereits beim Schreiben statt beim Ausführen.
Erklärung lesenEin Plugin erweitert ein bestehendes System um Funktionen, ohne dass es umgebaut werden muss — ein Formular, ein Shop, eine Anbindung. Bei WordPress ist das der Normalfall.
Erklärung lesenEin Shopsystem verwaltet Produkte, Warenkorb, Bestellung und Zahlung. Die Auswahl entscheidet weniger über das Aussehen als über laufende Kosten und darüber, wie gut es sich an vorhandene Systeme anbinden lässt.
Erklärung lesenEin ERP-System bündelt die zentralen Geschäftsprozesse eines Unternehmens — Einkauf, Lager, Auftragsabwicklung, Buchhaltung — in einer gemeinsamen Datenbasis, sodass eine Änderung an einer Stelle überall sichtbar wird.
Erklärung lesenEin Backup ist eine Sicherungskopie von Daten, aus der sich der Zustand nach einem Verlust wiederherstellen lässt. Entscheidend ist nicht das Anlegen der Kopie, sondern dass die Wiederherstellung nachweislich funktioniert.
Erklärung lesenBusiness Intelligence bezeichnet Verfahren, mit denen Unternehmensdaten so aufbereitet werden, dass sie Entscheidungen stützen: sammeln, zusammenführen, auswerten, darstellen. Der Zweck ist nicht mehr Daten, sondern weniger Bauchgefühl.
Erklärung lesenDas revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) gilt seit dem 1. September 2023 und regelt den Umgang mit Personendaten in der Schweiz. Es ist der DSGVO ähnlich, aber nicht mit ihr identisch — wer Schweizer Kunden hat, sollte die Unterschiede kennen.
Erklärung lesenEin CRM-System verwaltet die Beziehungen zu Kunden und Interessenten: Kontaktdaten, Gesprächsverlauf, offene Angebote, Wiedervorlagen. Es beantwortet die Frage, wer wann mit wem worüber gesprochen hat.
Erklärung lesenEin Data Warehouse ist eine Datenbank, die Daten aus mehreren Systemen zusammenführt und für Auswertungen aufbereitet. Es ersetzt nicht die Betriebssysteme, sondern liegt daneben — optimiert fürs Lesen statt fürs Schreiben.
Erklärung lesenEin Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag und nach Weisung eines anderen Unternehmens — etwa ein Hosting-Anbieter oder ein Newsletter-Dienst. Dafür verlangt die DSGVO einen schriftlichen Vertrag.
Erklärung lesenDas Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten listet auf, welche personenbezogenen Daten ein Unternehmen zu welchem Zweck verarbeitet, wie lange sie gespeichert werden und wer Zugriff hat. Es ist nach Artikel 30 DSGVO für die meisten Unternehmen Pflicht.
Erklärung lesenEine Firewall kontrolliert den Netzwerkverkehr zu einem System und lässt nur durch, was erlaubt ist. Für Websites ist zusätzlich die Anwendungs-Firewall relevant, die Angriffe über die Website selbst abwehrt.
Erklärung lesenZero Trust ist ein Sicherheitsansatz, der keinem Zugriff allein deshalb vertraut, weil er aus dem eigenen Netz kommt. Jede Anfrage wird geprüft — unabhängig davon, wo sie herkommt.
Erklärung lesenBei der Zwei-Faktor-Authentifizierung genügt das Passwort allein nicht: Zusätzlich wird ein zweiter Nachweis verlangt, meist ein zeitlich begrenzter Code aus einer App. Ein gestohlenes Passwort reicht damit nicht mehr aus.
Erklärung lesenPhishing bezeichnet Versuche, über gefälschte Nachrichten oder Websites an Zugangsdaten zu kommen. Die Nachricht sieht aus wie von einem bekannten Absender und drängt zu einer schnellen Handlung.
Erklärung lesenRansomware ist Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und für die Entschlüsselung Geld fordert. Betroffen sind längst nicht nur große Unternehmen — kleine Betriebe werden angegriffen, weil sie schlechter geschützt sind.
Erklärung lesenEin SSL/TLS-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server und weist nach, dass die Domain zum Betreiber gehört. Erkennbar am https und daran, dass keine Warnung erscheint.
Erklärung lesenDie Datenschutz-Grundverordnung regelt seit 2018 EU-weit, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen. Sie gilt für jedes Unternehmen, das Daten von Menschen in der EU verarbeitet — unabhängig von seiner Größe.
Erklärung lesenVerschlüsselung wandelt Daten so um, dass nur lesen kann, wer den passenden Schlüssel hat. Unterschieden wird zwischen Daten auf dem Transportweg und Daten, die gespeichert liegen — beides braucht eine eigene Antwort.
Erklärung lesenDer Cookie-Banner holt die Einwilligung für alles ein, was nicht technisch notwendig ist — vor allem Analyse und Werbung. Ohne Einwilligung dürfen diese Dienste nicht geladen werden, auch nicht „vorsorglich".
Erklärung lesenSingle Sign-on erlaubt, sich einmal anzumelden und danach mehrere Anwendungen ohne erneute Eingabe zu nutzen. Die Prüfung übernimmt ein zentraler Dienst, nicht jede Anwendung für sich.
Erklärung lesenDie Web Content Accessibility Guidelines sind der internationale Standard für barrierefreie Websites. Sie gliedern sich in drei Stufen — A, AA und AAA — wobei AA der Maßstab ist, auf den sich Gesetze in der EU beziehen.
Erklärung lesenDas BFSG setzt die europäische Barrierefreiheitsrichtlinie in deutsches Recht um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen viele Angebote an Verbraucher barrierefrei sein — darunter Onlineshops, Buchungssysteme und Bankdienstleistungen.
Erklärung lesenDie KI-Verordnung der EU regelt seit 2024 den Einsatz künstlicher Intelligenz nach Risikoklassen. Für die meisten Unternehmen ist nur eine Pflicht unmittelbar spürbar: Wer mit einer KI spricht, muss das erfahren.
Erklärung lesenNIS2 ist die europäische Richtlinie zur Cybersicherheit. Sie verpflichtet Unternehmen bestimmter Branchen ab einer gewissen Größe zu Risikomanagement, Meldewegen und nachweisbaren Schutzmaßnahmen — und nimmt die Geschäftsführung persönlich in die Pflicht.
Erklärung lesenISO 27001 ist die international anerkannte Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme. Zertifiziert wird nicht die Technik, sondern der geregelte Umgang mit Risiken — wer sie erhebt, bewertet, behandelt und überprüft.
Erklärung lesenBei einem Penetrationstest greift ein Fachmann ein System kontrolliert an, um Schwachstellen zu finden, bevor jemand anderes es tut. Anders als ein automatischer Scan verbindet er Einzelbefunde zu einem echten Angriffsweg.
Erklärung lesenBei einem DDoS-Angriff überfluten viele Rechner gleichzeitig einen Server mit Anfragen, bis er nicht mehr erreichbar ist. Es wird nichts gestohlen und nichts verändert — die Website ist einfach weg.
Erklärung lesenScrum ist ein Rahmenwerk für Projektarbeit in kurzen, festen Abschnitten. Statt einen Plan über Monate durchzuziehen, liefert das Team alle ein bis vier Wochen etwas Benutzbares und plant auf dieser Grundlage neu.
Erklärung lesenAgil bezeichnet eine Arbeitsweise, die auf kurze Rückkopplung setzt: früh etwas Benutzbares liefern, daraus lernen, den Plan anpassen. Der Gegenentwurf ist das Vorgehen, das den vollständigen Plan vorab festlegt.
Erklärung lesenKanban steuert Arbeit über eine sichtbare Tafel mit Spalten für die Bearbeitungsstände und eine Obergrenze für gleichzeitig laufende Aufgaben. Ziel ist ein gleichmäßiger Fluss statt möglichst vieler angefangener Dinge.
Erklärung lesenEin MVP ist die kleinste Fassung eines Produkts, die schon echten Nutzen stiftet und deshalb belastbares Feedback liefert. Der Zweck ist Lernen, nicht Sparen — es geht darum, eine Annahme früh zu prüfen.
Erklärung lesenEin Prototyp ist ein Vorabmodell, das eine Idee erfahrbar macht, ohne fertig zu sein. Er dient dem Ausprobieren und wird danach oft weggeworfen — anders als ein MVP, das in Betrieb geht.
Erklärung lesenEin Unit-Test prüft einen einzelnen Baustein einer Anwendung automatisch — er ruft eine Funktion mit bekannten Werten auf und vergleicht das Ergebnis mit dem erwarteten. Hunderte davon laufen in Sekunden.
Erklärung lesenBeim Code-Review liest eine zweite Person eine Änderung, bevor sie veröffentlicht wird. Geprüft wird nicht nur auf Fehler, sondern auf Verständlichkeit — Code wird deutlich öfter gelesen als geschrieben.
Erklärung lesenTechnische Schuld bezeichnet die Mehrarbeit, die entsteht, weil früher der schnelle statt der saubere Weg gewählt wurde. Wie bei einem Kredit fallen laufend Zinsen an — in Form längerer Entwicklungszeiten.
Erklärung lesenEin Sprint ist ein fester Zeitabschnitt, meist zwei Wochen, an dessen Ende etwas Vorzeigbares steht. Der Umfang wird an die Zeit angepasst, nicht die Zeit an den Umfang.
Erklärung lesenEin SLA legt vertraglich fest, welche Leistung ein Dienstleister zusichert — Erreichbarkeit, Reaktionszeit bei Störungen, Behebungszeit. Ohne solche Zusagen bedeutet „wir kümmern uns" rechtlich nichts.
Erklärung lesenProzessautomatisierung bedeutet, wiederkehrende Abläufe von Software erledigen zu lassen — vom automatisch versendeten Angebot bis zur Übergabe von Bestelldaten an die Buchhaltung.
Erklärung lesenDigitalisierung im Mittelstand bedeutet meist nicht Zukunftstechnik, sondern das Ende von Papier, Doppelerfassung und Zettelwirtschaft — Vorgänge, die heute über Ausdrucke und Zurufe laufen, laufen künftig über ein System.
Erklärung lesenEin Lead ist ein Kontakt, der Interesse gezeigt hat — etwa durch eine Anfrage über das Formular. Anders als ein anonymer Besucher ist er ansprechbar, anders als ein Kunde hat er noch nichts gekauft.
Erklärung lesenBeim A/B-Test werden zwei Fassungen einer Seite gleichzeitig ausgespielt und daran gemessen, welche mehr Anfragen bringt. Statt zu diskutieren, welche Variante besser ist, lässt man die Besucher antworten.
Erklärung lesenDer Funnel beschreibt den Weg vom ersten Seitenaufruf bis zur Anfrage in Stufen. Weil auf jeder Stufe Menschen abspringen, wird er als Trichter dargestellt — und die entscheidende Frage ist, wo er am stärksten verengt.
Erklärung lesenEin KPI ist eine Kennzahl, an der sich der Erfolg einer Maßnahme ablesen lässt. Der Zusatz „key" ist dabei wörtlich zu nehmen: Eine Kennzahl, die keine Entscheidung auslöst, ist keine.
Erklärung lesenEin Call-to-Action ist die Aufforderung zur nächsten Handlung — meist ein Knopf oder ein Satz, der sagt, was der Besucher jetzt tun soll. Er entscheidet mit darüber, ob aus Interesse eine Anfrage wird.
Erklärung lesenDie Customer Journey beschreibt den gesamten Weg eines Interessenten bis zur Beauftragung — über mehrere Besuche, Kanäle und oft Wochen hinweg. Die Website ist darin nur einer von mehreren Berührungspunkten.
Erklärung lesenContent-Marketing bedeutet, Interessenten mit nützlichen Inhalten zu gewinnen statt mit Werbung. Wer eine Frage beantwortet, bevor jemand kauft, ist beim Kaufen bereits bekannt.
Erklärung lesenNewsletter-Marketing bedeutet, Interessenten und Kunden regelmäßig per E-Mail zu erreichen. Es ist der einzige Kanal, dessen Zugang Ihnen selbst gehört — anders als Reichweite auf fremden Plattformen.
Erklärung lesenDie Absprungrate gibt an, welcher Anteil der Besucher die Website nach einer einzigen Seite wieder verlässt, ohne etwas anzuklicken. Sie wird häufiger falsch gedeutet als jede andere Kennzahl.
Erklärung lesenDer ROI setzt den Gewinn einer Maßnahme ins Verhältnis zu ihren Kosten. Bei Websites ist er schwerer zu bestimmen als in Verkaufskanälen — was ihn nicht wertlos macht, aber Vorsicht bei den Zahlen verlangt.
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