Website-Kosten
Die Kosten einer Website richten sich nach Umfang und Funktionen, nicht nach Seitenzahl. Für eine professionelle Firmenwebsite in Deutschland liegt die übliche Spanne bei etwa 2.000 bis 5.000 Euro, Onlineshops und Webanwendungen darüber.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Den größten Anteil hat fast nie die Technik, sondern die Klärung: Was soll die Seite erreichen, für wen, mit welchen Inhalten? Danach kommen Gestaltung, Umsetzung, Inhaltseinpflege und Tests. Wer eigene Texte und Bilder mitbringt, senkt die Kosten spürbar – wer erwartet, dass die Agentur beides erfindet, zahlt dafür zu Recht.
Der zweitgrößte Posten sind Anbindungen an bestehende Systeme. Eine Website, die Lagerbestände aus der Warenwirtschaft zieht, ist ein anderes Projekt als eine, die es nicht tut – auch wenn beide gleich aussehen.
Die Kosten, die im Angebot oft fehlen
Laufender Betrieb: Hosting, Domain, Aktualisierungen, Sicherungen. Rechnen Sie mit einem niedrigen zweistelligen Betrag monatlich für kleine Auftritte, mehr bei Shops. Die Spanne von 2.000 bis 5.000 Euro oben ist aus eigenen Angeboten abgeleitet, Stand September 2026, und gilt für eine Firmenwebsite ohne Anbindung an andere Systeme — sie ist keine Markterhebung. Wer diese Position streicht, spart am falschen Ende – eine ungepflegte Website wird irgendwann übernommen oder fällt aus.
Und die Position, die niemand gern nennt: Inhalte veralten. Eine Website, die nach zwei Jahren noch dieselben Referenzen und Preise zeigt, wirkt schlechter als gar keine. Planen Sie Zeit für Pflege ein, nicht nur Geld für den Bau.
Welche drei Fragen den Preis bestimmen
Wie viele verschiedene Seitentypen gibt es, wer pflegt die Inhalte, und muss die Seite mit anderen Systemen sprechen? Diese drei erklären den größten Teil der Preisspanne — nicht die Zahl der Seiten, die fast immer zuerst genannt wird.
Zwanzig Seiten desselben Typs sind ein Bruchteil des Aufwands von fünf verschiedenen Typen. Wer ein Angebot vergleicht, sollte deshalb nach Typen fragen, nicht nach Seiten.
Was in keinem Angebot steht und trotzdem anfällt
Inhalte. Texte, Bilder und Übersetzungen sind bei den meisten Angeboten ausgenommen, und sie sind der häufigste Grund für Verzögerungen — nicht die Entwicklung. Wer sie nicht einplant, verschiebt den Start um Wochen.
Dazu die laufenden Kosten: Hosting, Domain, Updates, Sicherung. Sie sind einzeln klein und über fünf Jahre eine relevante Größe, die in den Vergleich gehört.
Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen
An einem Festpreis ohne geklärten Umfang – der geht immer zulasten einer Seite. An Platzierungsgarantien bei Google, die niemand geben kann. Und an fehlender Klarheit darüber, wem Quellcode, Domain und Hosting-Zugang am Ende gehören. Diese drei Punkte kosten Sie später mehr als jeder Preisunterschied.
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