CSS
CSS bestimmt, wie eine Website aussieht — Farben, Schriften, Abstände, Anordnung. Es ist vom Inhalt getrennt, weshalb sich das Erscheinungsbild ändern lässt, ohne den Text anzufassen.
Was diese Trennung wert ist
Ein Farbwechsel im gesamten Auftritt ist eine Änderung an einer Stelle statt an hundert Seiten. Dasselbe gilt für Schriftgrößen, Abstände und die Darstellung auf Mobilgeräten.
Wo diese Trennung aufgeweicht wird — Formatierungen direkt im Inhalt —, wird jede spätere Änderung zur Suchaufgabe. Das ist der Hauptgrund, warum gewachsene Seiten irgendwann „nicht mehr anfassbar" wirken.
Der Punkt, an dem es teuer wird
Bei zu vielen Ausnahmen. Wenn jede Seite eigene Sonderregeln bekommt, entsteht ein Geflecht, in dem eine Änderung an drei anderen Stellen etwas kaputt macht.
Dagegen hilft ein festgelegter Satz an Farben, Abständen und Schriftgrößen, aus dem sich alles zusammensetzt — ein Design-System. Es kostet am Anfang Disziplin und spart ab dem zweiten Umbau.
Barrierefreie Website: wen die Pflicht trifft — und wen nicht
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025, und seither kursieren zwei falsche Behauptungen: Es gelte für alle Websites, oder es gelte für fast niemanden. Beides stimmt nicht. Wer wirklich betroffen ist, was gefordert wird und warum sich die Umsetzung auch ohne Pflicht rechnet.
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