ERP-System
Ein ERP-System bündelt die zentralen Geschäftsprozesse eines Unternehmens — Einkauf, Lager, Auftragsabwicklung, Buchhaltung — in einer gemeinsamen Datenbasis, sodass eine Änderung an einer Stelle überall sichtbar wird.
Was ein ERP-System zusammenhält
Ohne ERP führt jede Abteilung ihre eigene Liste: Der Vertrieb hat Kundendaten in einer Tabelle, das Lager zählt in einer anderen, die Buchhaltung tippt Rechnungen ab. Jede Übertragung ist eine Fehlerquelle, und niemand weiß, welche Zahl gerade gilt.
Ein ERP-System löst das über eine gemeinsame Datenbasis. Wird ein Auftrag angelegt, sehen Lager und Buchhaltung ihn im selben Moment. Der Gewinn ist selten Geschwindigkeit — er liegt darin, dass es nur noch eine Wahrheit gibt.
Wann sich die Anbindung an die Website lohnt
Immer dann, wenn Kunden Daten sehen sollen, die im ERP liegen: Verfügbarkeit, Auftragsstand, Preise für angemeldete Kunden. Die Alternative — jemand pflegt sie doppelt — hält keine drei Monate.
Zu klären ist vorher genau eine Frage: Welches System führt die Wahrheit? Die Website spiegelt Daten, sie sollte sie nicht zusätzlich halten. Wer beides zulässt, verkauft irgendwann zum falschen Preis.
EU Data Act: Was ab September 2026 zu tun ist
Der Data Act gilt bereits seit September 2025 — und zwar auch für Verträge, die vorher geschlossen wurden. Was am 12. September 2026 hinzukommt, wen es wirklich trifft und was bis Januar 2027 geregelt sein muss.
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