UX-Design
UX-Design gestaltet die gesamte Nutzungserfahrung eines Produkts: Aufbau, Abläufe, Verständlichkeit. Es geht darum, ob Menschen ihr Ziel erreichen – im Unterschied zum UI-Design, das die sichtbare Oberfläche gestaltet.
Der Unterschied zur Optik
Eine Website kann hervorragend aussehen und trotzdem unbrauchbar sein, wenn der Kontaktweg drei Ebenen tief liegt oder ein Formular nach einem Fehler alle Eingaben verwirft. Umgekehrt kann eine schlichte Seite ausgezeichnet funktionieren.
UX-Design fragt deshalb zuerst: Wer kommt hierher, was will die Person, und was steht ihr im Weg? Die Antworten bestimmen Struktur und Abläufe. Die Gestaltung kommt danach – nicht, weil sie unwichtig wäre, sondern weil sie sonst auf der falschen Grundlage aufsetzt.
Was sich mit wenig Aufwand prüfen lässt
Der wirksamste Test kostet nichts: Bitten Sie drei Personen, die Ihr Unternehmen nicht kennen, eine konkrete Aufgabe auf Ihrer Website zu erledigen – ein Angebot anfragen, eine Information finden. Schauen Sie zu und sagen Sie nichts. Was dabei sichtbar wird, findet keine Analyse-Software.
Und ein Punkt, der oft übersehen wird: Barrierefreiheit ist kein Sonderthema, sondern gutes UX-Design. Ausreichende Kontraste, Bedienbarkeit per Tastatur und verständliche Beschriftungen helfen allen – nicht nur denen, die darauf angewiesen sind.
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