Plugin
Ein Plugin erweitert ein bestehendes System um Funktionen, ohne dass es umgebaut werden muss — ein Formular, ein Shop, eine Anbindung. Bei WordPress ist das der Normalfall.
Die Rechnung, die selten aufgemacht wird
Jedes Plugin ist fremder Code mit vollem Zugriff auf die Website. Zwanzig Plugins bedeuten zwanzig Entwickler, denen Sie vertrauen, zwanzig Aktualisierungszyklen und zwanzig mögliche Einfallstore.
Der Großteil erfolgreicher Angriffe auf WordPress-Seiten läuft über veraltete Erweiterungen, nicht über das System selbst. Das ist keine Warnung vor Plugins, sondern vor ihrer Zahl.
Woran man ein gutes erkennt
An der Pflege, nicht an der Beliebtheit: Wann kam die letzte Aktualisierung, wie schnell werden Meldungen beantwortet, gibt es das Projekt seit Jahren? Ein beliebtes Plugin ohne Pflege ist gefährlicher als ein unbekanntes mit.
Und an der Frage, ob es überhaupt nötig ist. Manches lässt sich mit wenigen Zeilen im Projekt selbst lösen — dauerhaft wartungsärmer als eine Erweiterung, die für hundert andere Fälle mitgedacht wurde.
WordPress-Alternativen: wann sich der Wechsel lohnt
WordPress betreibt einen großen Teil des Webs, und für viele Projekte ist das die richtige Wahl. Für manche nicht. Woran Sie erkennen, zu welcher Gruppe Sie gehören — und was die Alternativen tatsächlich anders machen.
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