ROI (Return on Investment)
Der ROI setzt den Gewinn einer Maßnahme ins Verhältnis zu ihren Kosten. Bei Websites ist er schwerer zu bestimmen als in Verkaufskanälen — was ihn nicht wertlos macht, aber Vorsicht bei den Zahlen verlangt.
Das Zurechnungsproblem
Ein Auftrag entsteht selten aus einem Kanal. Der Kunde sucht, sieht eine Empfehlung, kommt Wochen später zurück. Wer den Gewinn dem letzten Klick zuschreibt, rechnet die Website systematisch klein.
Realistischer ist ein einfacher Rahmen: Wie viele Anfragen kamen über die Website, wie viele davon wurden Aufträge, welcher Deckungsbeitrag steckt darin? Das ist ungenau, aber ehrlich ungenau.
Wie Sie ihn bei einer Website überhaupt rechnen
Nicht über den Umsatz, sondern über die Anfrage. Wenn Sie wissen, wie viele Anfragen zu einem Auftrag werden und was ein Auftrag im Mittel einbringt, lässt sich der Wert einer zusätzlichen Anfrage beziffern — und daran misst sich die Investition.
Beide Zahlen kennt fast jeder Betrieb ungefähr und fast keiner genau. Sie einmal aus den letzten zwölf Monaten zu ermitteln, ist die eigentliche Arbeit; danach ist die Rechnung trivial.
Was in die Kostenseite gehört
Nicht nur die Erstellung, sondern Hosting, Pflege, Inhalte und die eigene Arbeitszeit. Gerechnet an einem Beispiel: Eine Website, die einmal 5.000 Euro kostet und danach jährlich 1.500 Euro an Betreuung, hat nach drei Jahren fast das Doppelte gekostet. Der stillste Posten ist die Abstimmung: Ein Relaunch bindet auf Auftraggeberseite regelmäßig mehrere Personentage, die in keiner Rechnung stehen.
Wer das mitrechnet, kommt zu anderen Entscheidungen — meist zu weniger Technik und mehr Inhalt, weil Inhalt der Teil ist, der über Jahre weiterwirkt.
Häufige Fragen zu ROI (Return on Investment)
Ab welchem Wert gilt ein ROI als gut?
Was unterscheidet den ROI vom ROAS?
Was passiert, wenn der ROI einer Website im ersten Jahr negativ ausfällt?
Über welchen Zeitraum muss der ROI einer Website gerechnet werden?
Woran erkennt man einen schöngerechneten ROI?
Was bedeutet ein ROI von 100 Prozent?
Cookie-Banner-Pflicht: wann er nötig ist und wann nicht
Ein Cookie-Banner ist keine allgemeine Website-Pflicht, sondern die Folge bestimmter Werkzeuge. Welche Einbindungen ihn auslösen, warum „Ablehnen" auf die erste Ebene gehört und wie eine Website ganz ohne Banner auskommt.
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