EU-AI-Act-Umsetzung — von der Bestandsaufnahme bis zur Kennzeichnung
KI-Inventar, technische Transparenz nach Artikel 50, Nachweisdokumentation und eine Kurzschulung für Ihr Team. Umsetzung statt Gutachten.
Projekte ab 1.900 €
Für wen & welches Problem?
Für Unternehmen, die KI bereits einsetzen und wissen wollen, was davon unter die KI-Verordnung fällt und was technisch zu tun ist.
Was wir liefern
KI-Inventar & Rollen-Einordnung
Wir erfassen, welche KI-Systeme bei Ihnen laufen, in welcher Rolle Sie jeweils stehen und welcher Risikoklasse die Anwendung zuzuordnen ist. Ergebnis ist eine dokumentierte Liste auf Basis Ihrer Angaben.
Technische Transparenz-Umsetzung
Der Hinweis nach Artikel 50 wandert in die erste Interaktion, generierte Medien werden gekennzeichnet, und ein Audit-Log macht die Auslieferung des Hinweises nachweisbar. Für generative Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, läuft die Frist für die maschinenlesbare Markierung bis zum 2. Dezember 2026.
Nachweisdokumentation
KI-Richtlinie, Verzeichnis der eingesetzten Systeme, Kennzeichnungskonzept und Bausteine für Auftragsverarbeitungsverträge — die Mappe, die bei einer Behördenanfrage vorgelegt wird.
Schulung & KI-Kompetenz (Add-on)
Kurzschulung mit Teilnahmenachweis. Artikel 4 wurde durch den Digital Omnibus von „sicherstellen" auf „unterstützen" abgeschwächt, der Druck ist also geringer als vielfach beworben — sinnvoll bleibt sie trotzdem, weil sie Fehlgebrauch verhindert.
So läuft's ab
Bestandsaufnahme
Gemeinsames Gespräch darüber, welche KI-Werkzeuge und -Funktionen bei Ihnen tatsächlich im Einsatz sind.
Einordnung & Priorisierung
Rolle und Risikoklasse je System, daraus abgeleitet eine Reihenfolge nach Dringlichkeit.
Technische Umsetzung
Kennzeichnung, Hinweise und Logging werden dort eingebaut, wo sie hingehören: in die Anwendung.
Dokumentation & Übergabe
Sie erhalten die Nachweismappe und wissen, wer sie bei Änderungen fortschreibt.
Technologien
Die Umsetzung ist technischer Natur, nicht juristischer: Der Hinweis nach Artikel 50 Absatz 5 gehört in die Dialogeröffnung des Chat-Frontends, generierte Medien bekommen Metadaten nach dem C2PA-Standard, und ein Audit-Log belegt im Prüffall, dass der Hinweis pro Sitzung tatsächlich ausgespielt wurde. Die Rollen- und Risikoeinordnung erfolgt auf Basis Ihrer Angaben und ersetzt keine anwaltliche Prüfung.
Anwendungsfälle
Online-Shop mit Support-Chatbot
Der Bot beantwortet Fragen zu Lieferzeiten und Retouren. Er bekommt einen Hinweis in der Dialogeröffnung und ein Log, das dessen Auslieferung pro Sitzung festhält.
Agentur mit KI-generierten Bildern
Visuals für Kampagnen entstehen generativ. Die Ausgaben erhalten Metadaten zur Herkunft, und eine interne Richtlinie legt fest, welche Motive überhaupt generiert werden dürfen.
Dienstleister mit internem KI-Assistenten
Das Team nutzt ein Sprachmodell für Recherche und Entwürfe. Hier zählt vor allem das Systemverzeichnis, ein Auftragsverarbeitungsvertrag und eine Kurzschulung.
Warum twentyonepixels?
Unabhängig & anbieterneutral
Wir empfehlen die beste Lösung für Sie — keine Produkt-Agenda.
Datenbasiert & messbar
Entscheidungen und Ergebnisse belegt mit Zahlen, nicht mit Bauchgefühl.
Erfahrung aus der Praxis
Empfehlungen von jemandem, der selbst baut — nicht nur berät.
DSGVO & AI-Act im Blick
Rechtliche Rahmenbedingungen sind Teil jeder Empfehlung.
Umsetzung statt Gutachten
Wir bauen die Kennzeichnung ein, statt sie nur zu empfehlen.

Alexander Seidler
Gründer · Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
„Jedes Projekt ist Chefsache — Sie schreiben direkt an mich."
Häufige Fragen
Brauche ich das überhaupt?
Was hat der Digital Omnibus daran geändert?
Reicht ein Hinweis in der Datenschutzerklärung?
Muss ich KI-generierte Texte auf meiner Website kennzeichnen?
Ist das Rechtsberatung?
Fachbeiträge dazu
KI-Schulungspflicht nach Artikel 4: Was wirklich gilt
Um Artikel 4 hat sich ein Markt gebildet, der mit Bußgeldern wirbt, die es für diese Vorschrift nicht gibt. Der Digital Omnibus hat die Pflicht zusätzlich abgeschwächt. Warum eine Schulung trotzdem sinnvoll bleibt — nur aus einem anderen Grund.
Beitrag lesen →KI-Beauftragter: keine Pflicht, aber ohne ihn wird es unübersichtlich
Anders als beim Datenschutzbeauftragten kennt die KI-Verordnung keine Benennungspflicht. Warum die Rolle trotzdem in fast jedem Unternehmen entsteht — und was sie tatsächlich zu tun hat.
Beitrag lesen →KI-Kennzeichnungspflicht: Was Sie ab August 2026 kennzeichnen müssen — und was nicht
Ab dem 2. August 2026 greift die Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte. Sie ist deutlich enger, als die Diskussion vermuten lässt: Bei Texten fällt der größte Teil unter eine Ausnahme, bei Bildern und Video ist der Maßstab ein anderer.
Beitrag lesen →Alle Fachbeiträge So läuft ein Projekt ab Eingesetzte Technologien
Rechtsgrundlagen
- Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung / EU AI Act)(öffnet in neuem Tab)Volltext im Amtsblatt der EU
- Verordnung (EU) 2026/1744 (Verschiebung der Hochrisiko-Fristen)(öffnet in neuem Tab)Aenderungsverordnung, verschiebt Anhang I und III
- Bundesnetzagentur — nationale Marktüberwachung für KI(öffnet in neuem Tab)Zuständige Behörde nach dem KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz
Begriffe dazu erklärt
Verarbeitungsverzeichnis
Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten listet auf, welche personenbezogenen Daten ein Unternehmen zu welchem Zweck verarbeitet, wie lange sie gespeichert werden und wer Zugriff hat. Es ist nach Artikel 30 DSGVO für die meisten Unternehmen Pflicht.
Erklärung lesen →Chatbot
Ein Chatbot ist ein Programm, das in einem Chatfenster Fragen beantwortet. Moderne Chatbots nutzen Sprachmodelle und formulieren frei; ältere folgen einem festen Entscheidungsbaum mit vorgegebenen Antworten.
Erklärung lesen →revDSG (Schweizer Datenschutzgesetz)
Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) gilt seit dem 1. September 2023 und regelt den Umgang mit Personendaten in der Schweiz. Es ist der DSGVO ähnlich, aber nicht mit ihr identisch — wer Schweizer Kunden hat, sollte die Unterschiede kennen.
Erklärung lesen →Auftragsverarbeiter
Ein Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag und nach Weisung eines anderen Unternehmens — etwa ein Hosting-Anbieter oder ein Newsletter-Dienst. Dafür verlangt die DSGVO einen schriftlichen Vertrag.
Erklärung lesen →Verwandte Services
KI-Beratung & Strategie
Strategische Beratung für den Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen. Use-Case Analyse, Tool-Auswahl und Implementierungsplanung.
KI-Chatbot Entwicklung
Intelligente Chatbots die auf Ihren Unternehmensdaten trainiert werden. DSGVO-konform, in Deutschland gehostet, 24/7 verfügbar.
Sicherheitsaudit & Code Review
Sicherheitsanalyse nach OWASP Top 10. Penetration Testing, Code Review und Schwachstellen-Behebung für Ihre Webanwendung.
Technische Beratung & Architektur
Architektur-Reviews, Technologieauswahl und technische Roadmaps. Unabhängige Beratung für Ihre digitale Strategie.