Infrastruktur & Betrieb

Web-Analytics ohne Google — DSGVO-konform und selbst gehostet

Cookielose Auswertung von Website und Newsletter auf einem eigenen Server in Deutschland. Sie sehen, was wirkt, ohne Besucherdaten aus der Hand zu geben.

Für wen & welches Problem?

Für Unternehmen, die wissen wollen, was auf ihrer Website und in ihren Newslettern tatsächlich passiert — ohne dafür Besucherdaten an Google oder andere US-Dienstleister weiterzugeben.

Google Analytics ist datenschutzrechtlich angreifbar
Das Einwilligungsbanner verzerrt die Statistik, weil viele ablehnen
Die Zahlen zeigen Besucher, aber nicht die entscheidenden Aktionen
Der Erfolg von Newslettern lässt sich nicht belegen

Was wir liefern

Eigene Instanz in Deutschland

Die Auswertungsplattform läuft auf einem Server in Deutschland statt bei einem Anbieter in den USA. Ihre Besucherdaten verlassen diese Infrastruktur nicht, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist unkompliziert möglich.

Cookielose Messung

Besucher werden ohne Cookies und ohne dauerhafte Kennung gezählt. Dadurch entfällt ein Großteil des üblichen Datenverlusts durch abgelehnte Statistik-Cookies, und die Zahlen bilden das tatsächliche Geschehen ab.

Ereignisse statt reiner Seitenaufrufe

Wir definieren gemeinsam, welche Aktionen zählen: welche Abschnitte gelesen, welche Schaltflächen geklickt, wie weit gescrollt und wie lange verweilt wird. Erst das zeigt, woran Interessenten abspringen.

An die Einwilligung gekoppelt

Die Messung startet erst nach aktiver Zustimmung, und die Zustimmung selbst wird als Ereignis festgehalten. So ist im Zweifelsfall belegbar, auf welcher Grundlage gemessen wurde.

Newsletter-Kampagnen im Blick

Newsletter-Links tragen Kampagnenkennungen. Im Dashboard sehen Sie, wie viele Leser klicken, welche Seiten sie danach ansehen und wie viele daraus Anfragen werden.

Öffnungs- und Klickraten

Auf Wunsch messen wir zusätzlich Öffnungen über ein Zählpixel und Klicks über umgeschriebene Links. Die dafür nötige Einwilligung holen wir direkt bei der Newsletter-Anmeldung ein.

So läuft's ab

01

Messkonzept

Wir klären, welche Fragen die Auswertung beantworten soll und welche Aktionen dafür erfasst werden müssen.

02

Instanz einrichten

Aufsetzen der Plattform auf eigenem Server inklusive Domain, Verschlüsselung und Zugängen.

03

Instrumentierung

Einbau der Messpunkte in Website und Newsletter, gekoppelt an das Einwilligungsbanner.

04

Übergabe & Betrieb

Einweisung ins Dashboard, danach laufender Betrieb mit Updates, Sicherungen und festem Ansprechpartner.

Technologien

Als Auswertungsplattform setzen wir Umami ein, eine quelloffene Analyse-Software, die auf einem Server in Deutschland läuft — die Daten liegen in einer eigenen PostgreSQL-Datenbank hinter einem TLS-verschlüsselten Reverse-Proxy statt bei einem Drittanbieter. Das Newsletter-Tracking entsteht direkt in Ihrer Anwendung: eine Route für das Zählpixel und eine Weiterleitungsroute für Klicks, beide an das bestehende Double-Opt-in-Verfahren gekoppelt.

UmamiPostgreSQLHetznerConsent-Management

Anwendungsfälle

Veranstaltung mit Ticketverkauf

Bei einer Veranstaltungsseite zeigt die Auswertung, welche Abschnitte Besucher vor dem Ticketkauf lesen und an welcher Stelle sie abbrechen — die Reihenfolge der Seite lässt sich daraufhin gezielt umstellen.

Firmenwebsite mit vielen Leistungsseiten

Ein Unternehmen mit breitem Angebot erkennt, welche Seiten tatsächlich Anfragen erzeugen und welche nur Aufrufe sammeln, und verteilt Inhalte und Budget entsprechend neu.

Ablösung von Google Analytics

Ein Betrieb mit erhöhten Datenschutzanforderungen ersetzt die bisherige Auswertung, ohne den Überblick zu verlieren — die Kennzahlen bleiben vergleichbar, die Daten bleiben im Haus.

Warum twentyonepixels?

EU-Hosting auf Hetzner

Deutsche Rechenzentren, DSGVO-konform, mit georedundanten Backups.

Zero-Downtime-Deploys

Automatisierte CI/CD-Pipelines und atomare Releases ohne Ausfall.

Monitoring & Backups

Uptime-Monitoring, Alerts und regelmäßige Backups — proaktiv statt reaktiv.

Direkt beim Entwickler

Im Störfall erreichen Sie das Team, nicht ein Ticketsystem.

Die Daten bleiben bei Ihnen

Eigene Instanz auf deutschem Server — kein Abfluss an Dritte, keine Übermittlung in die USA.

Alexander Seidler, Gründer · Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei twentyonepixels

Alexander Seidler

Gründer · Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

„Jedes Projekt ist Chefsache — Sie schreiben direkt an mich."
20+ Projekte24h Antwort100% DSGVO

Häufige Fragen

DSGVO-konforme Web-Analyse bezeichnet die Auswertung der Website-Nutzung, bei der keine personenbezogenen Daten an Dritte abfließen und die Erhebung auf einer tragfähigen Rechtsgrundlage steht. In der Praxis bedeutet das drei Dinge: Die Software läuft auf einem Server, den der Websitebetreiber selbst kontrolliert, statt bei einem Anbieter, der Daten in Drittländer überträgt. Die Erhebung verzichtet auf Cookies und dauerhafte Kennungen, sodass einzelne Personen über Sitzungen hinweg nicht wiedererkannt werden. Und die erfassten Merkmale beschränken sich auf das, was für die Auswertung wirklich nötig ist — Seitenaufrufe, ungefähre Herkunftsregion, Gerätetyp — statt auf ein möglichst vollständiges Profil. Der Unterschied zu einer nachträglichen Anonymisierung liegt darin, dass die Daten von vornherein nicht in einer Form entstehen, die einen Personenbezug herstellen würde.

Ein pauschales Verbot gibt es nicht, wohl aber mehrere Entscheidungen europäischer Datenschutzbehörden, die den Einsatz in der jeweils geprüften Konfiguration für unzulässig erklärt haben. Kern des Problems war die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA ohne ausreichendes Schutzniveau. Seit dem EU-US Data Privacy Framework von 2023 existiert wieder eine Grundlage für solche Übermittlungen, deren Bestand jedoch juristisch angegriffen wird — ebenso wie bei den beiden Vorgängerabkommen, die der Europäische Gerichtshof gekippt hat. Für Unternehmen bleibt damit ein kalkulierbares, aber dauerhaftes Restrisiko. Wer dieses Risiko nicht tragen möchte, verlagert die Auswertung auf eine selbst betriebene Lösung, bei der die Frage der Drittlandübermittlung schlicht nicht entsteht.

Das hängt davon ab, was auf der Seite sonst noch eingebunden ist. § 25 TDDDG knüpft die Einwilligungspflicht daran, ob Informationen auf dem Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden — nicht daran, ob das Ergebnis Cookie heißt. Eine Messung, die weder Cookies setzt noch auf lokal gespeicherte Kennungen zugreift, löst diese Pflicht für sich genommen nicht aus. Sobald aber Schriften von externen Servern geladen, Videos eingebettet oder Werbedienste eingesetzt werden, entsteht die Pflicht aus diesen Bestandteilen. In der Praxis behalten die meisten Websites deshalb ein Banner, es fällt jedoch schlanker aus, und die Statistik verliert nicht mehr den Teil der Besucher, der die Zustimmung verweigert. Wir prüfen die konkrete Konstellation und dokumentieren die Einordnung nachvollziehbar.

Die Daten gehören Ihnen. Sie liegen in einer Datenbank, die ausschließlich für Ihr Projekt betrieben wird, und werden weder mit den Daten anderer Kunden zusammengeführt noch für eigene Zwecke ausgewertet oder an Dritte weitergegeben. Wir treten als Auftragsverarbeiter auf, was in einem Auftragsverarbeitungsvertrag festgehalten wird — darin ist geregelt, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden, wie lange sie gespeichert bleiben und welche technischen Schutzmaßnahmen gelten. Sie können jederzeit einen vollständigen Export anfordern, in einem offenen Format, ohne Wartezeit. Diese Konstellation unterscheidet sich grundlegend von großen Auswertungsplattformen, bei denen der Anbieter die erhobenen Daten vertraglich auch für eigene Zwecke nutzen darf.

Die Öffnungsrate wird über ein winziges, unsichtbares Bild im Newsletter gemessen, das beim Anzeigen der Nachricht vom Server geladen wird. Weil dieser Vorgang Rückschlüsse auf das Verhalten einer bestimmten Person erlaubt, ist er in Deutschland einwilligungspflichtig — ein Hinweis in der Datenschutzerklärung genügt dafür nicht. Rechtssicher wird die Messung, wenn die Einwilligung bereits bei der Anmeldung eingeholt wird: Der Anmeldevorgang benennt ausdrücklich, dass Öffnungen und Klicks zur Erfolgsmessung erfasst werden, und die Zustimmung wird zusammen mit Zeitpunkt und Bestätigung des Double-Opt-in dokumentiert. Wer die Messung nicht wünscht, kann den Newsletter dennoch beziehen. Genau so setzen wir es um.

Vor der Abschaltung erhalten Sie einen vollständigen Export der gesammelten Daten in einem offenen Format, das sich in andere Systeme einlesen lässt. Auf Wunsch übergeben wir stattdessen die komplette Instanz samt Datenbank, sodass Sie oder ein anderer Dienstleister den Betrieb ohne Datenverlust übernehmen können — die eingesetzte Software ist quelloffen und damit nicht an uns gebunden. Nach der Übergabe und einer vereinbarten Frist löschen wir die Daten auf unseren Systemen nachweislich, einschließlich der Sicherungskopien. Es gibt weder eine Mindestlaufzeit noch einen technischen Effekt, der einen Wechsel erschwert. Diese Offenheit ist ein bewusster Unterschied zu geschlossenen Plattformen, deren historische Daten sich beim Wechsel praktisch nicht mitnehmen lassen.

Ja. Sie erhalten einen eigenen Zugang zu einer Übersicht, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist: Besucherzahlen im Zeitverlauf, die meistbesuchten Seiten, Herkunft der Zugriffe, verwendete Geräte und die gemeinsam definierten Ereignisse. Zeiträume lassen sich frei wählen und miteinander vergleichen. Es gibt weder verschachtelte Berichtskonfigurationen noch eine eigene Abfragesprache, wie sie größere Plattformen voraussetzen — die üblichen Fragen sind ohne Einarbeitung zu beantworten. Zur Übergabe gehört eine Einweisung, in der wir gemeinsam die für Sie wichtigen Kennzahlen durchgehen. Wer lieber regelmäßig informiert werden möchte, statt selbst nachzusehen, erhält einen wiederkehrenden Bericht.

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