Beratung & Optimierung

KI-Schulung für Mitarbeiter — praxisnah statt theoretisch

Ihr Team lernt, KI im Arbeitsalltag sinnvoll einzusetzen und ihre Grenzen zu erkennen. Mit Teilnahmenachweis für Ihre Unterlagen.

Projekte ab 900 €

Für wen & welches Problem?

Für Unternehmen, in denen KI-Werkzeuge längst benutzt werden — nur ohne Regeln, ohne Einweisung und ohne dass jemand den Überblick hat.

Mitarbeiter nutzen ChatGPT bereits, nur unkontrolliert und ohne Freigabe
Niemand weiß, welche Daten dabei in fremde Systeme geraten
Ergebnisse werden ungeprüft übernommen, weil die Grenzen der Werkzeuge unbekannt sind

Was wir liefern

Grundlagen ohne Fachjargon

Was ein Sprachmodell tut und was es nicht tut, erklärt an Beispielen statt an Architekturdiagrammen. Ohne dieses Fundament bleibt jede Regel willkürlich.

Prompting an echten Aufgaben

Teilnehmer arbeiten an ihren eigenen wiederkehrenden Aufgaben und nehmen fertige Formulierungen mit, die am nächsten Tag funktionieren.

Was KI nicht kann

Halluzinationen erkennen, Quellen prüfen, Grenzen einschätzen. Dieser Block ist der wichtigste — ungeprüfte Übernahme ist das eigentliche Risiko, nicht die Technik.

Datenschutz beim Prompt

Welche Daten niemals in ein öffentliches Werkzeug gehören und woran man das im Zweifel erkennt. Konkrete Regeln statt allgemeiner Warnungen.

Nachweis für Ihre Unterlagen

Agenda, Teilnahmeliste und Schulungsunterlagen dokumentieren, dass Sie Maßnahmen ergriffen haben — genau das verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung.

So läuft's ab

01

Bestandsaufnahme

Wir klären, welche KI-Werkzeuge bei Ihnen bereits im Einsatz sind und wo die Unsicherheit am größten ist.

02

Zuschnitt auf Ihre Arbeit

Die Übungen entstehen aus Ihren tatsächlichen Aufgaben, damit das Gelernte am Folgetag anwendbar ist.

03

Schulungstag

Halbtags oder ganztägig, vor Ort oder remote — mit praktischen Übungen statt reinem Vortrag.

04

Nachweis und Nacharbeit

Sie erhalten Unterlagen, Teilnahmeliste und eine kurze Handreichung für den Alltag.

Technologien

Geschult wird an den Werkzeugen, die Sie tatsächlich einsetzen — ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot. Die Beispiele stammen aus Ihrem Arbeitsalltag, nicht aus einer Standardpräsentation. Wer Vertriebstexte schreibt, übt an Vertriebstexten.

ChatGPTClaudeMicrosoft CopilotPrompt Engineering

Anwendungsfälle

Handwerksbetrieb: Angebote und Schriftverkehr

Das Büroteam lernt, Angebotstexte und Kundenschreiben vorformulieren zu lassen und dabei zu erkennen, wo eine Preisangabe erfunden wurde.

Kanzlei: Recherche mit Quellenprüfung

Mitarbeitende üben, KI zur Vorstrukturierung zu nutzen und jede zitierte Fundstelle gegenzuprüfen — erfundene Aktenzeichen sind der klassische Fehler.

Vertrieb: Wiederkehrende Korrespondenz

Das Team baut sich einen Satz geprüfter Vorlagen auf, statt jede Nachfrage neu zu formulieren, und lernt, wo Kundendaten nicht hineingehören.

Warum twentyonepixels?

Unabhängig & anbieterneutral

Wir empfehlen die beste Lösung für Sie — keine Produkt-Agenda.

Datenbasiert & messbar

Entscheidungen und Ergebnisse belegt mit Zahlen, nicht mit Bauchgefühl.

Erfahrung aus der Praxis

Empfehlungen von jemandem, der selbst baut — nicht nur berät.

DSGVO & AI-Act im Blick

Rechtliche Rahmenbedingungen sind Teil jeder Empfehlung.

Wir verkaufen keine Angst

Artikel 4 hat keinen eigenen Bußgeldrahmen. Wir sagen das, statt damit zu werben.

Alexander Seidler, Gründer · Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei twentyonepixels

Alexander Seidler

Gründer · Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

„Jedes Projekt ist Chefsache — Sie schreiben direkt an mich."
20+ Projekte24h Antwort100% DSGVO

Häufige Fragen

Artikel 4 der KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber seit Februar 2025, für KI-Kompetenz beim Personal zu sorgen. Der Digital Omnibus hat den Wortlaut zum 27. Juli 2026 abgeschwächt: Aus der Pflicht, Kompetenz sicherzustellen, wurde die Pflicht, ihre Entwicklung zu unterstützen — juristisch der Unterschied zwischen Ergebnis- und Bemühenspflicht. Ein eigener Bußgeldrahmen ist für Artikel 4 nicht vorgesehen; die Vorschrift steht nicht in der Aufzählung von Artikel 99. Wer Ihnen mit Millionensummen droht, zitiert eine andere Vorschrift. Sinnvoll bleibt eine Schulung trotzdem, nur aus einem anderen Grund: Ihre Mitarbeiter nutzen KI ohnehin.

Für die meisten Teams reicht ein halber Tag. Vier Stunden genügen für Grundlagen, praktische Übungen an eigenen Aufgaben und den Block zu Grenzen und Datenschutz. Ein ganzer Tag lohnt sich, wenn mehrere Abteilungen mit unterschiedlichen Anwendungsfällen teilnehmen oder wenn zusätzlich eine interne KI-Richtlinie erarbeitet werden soll. Wir empfehlen bewusst nicht das größere Format, wenn das kleinere ausreicht — eine Schulung, nach der niemand etwas anders macht, ist unabhängig von ihrer Länge verlorene Zeit.

Beides ist möglich. Vor Ort funktioniert erfahrungsgemäß besser, weil Teilnehmer eher nachfragen und man direkt am Bildschirm mitschauen kann. Remote ist sinnvoll, wenn das Team über mehrere Standorte verteilt ist oder Reisezeit die Kosten dominieren würde. In der Region Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn kommen wir ohne Aufschlag zu Ihnen. Bei größerer Entfernung rechnen wir die Anfahrt transparent aus, bevor Sie sich entscheiden.

Sinnvoll sind sechs bis zwölf Personen. Darunter lohnt der Aufwand für den Zuschnitt kaum, darüber kommen die praktischen Übungen zu kurz, weil nicht mehr jeder eine eigene Aufgabe bearbeiten kann. Bei größeren Teams schulen wir in mehreren Gruppen — das ist wirksamer als eine Großveranstaltung, in der die Hälfte nur zuhört. Wenn Sie unsicher sind, klären wir die Aufteilung in der Bestandsaufnahme, bevor ein Termin feststeht.

Sie erhalten die Agenda mit den behandelten Inhalten, eine Teilnahmeliste mit Datum und die Schulungsunterlagen. Zusammen belegen diese drei Dokumente, dass Sie Maßnahmen zur KI-Kompetenz ergriffen haben. Mehr verlangt Artikel 4 nicht: Es gibt kein vorgeschriebenes Zertifikat und keine benannte Prüfstelle. Konkretisierende Leitlinien der Kommission sind erst für August 2027 angekündigt. Wer Ihnen heute ein offiziell anerkanntes Zertifikat verkauft, verkauft etwas, das es noch gar nicht gibt.

Eine Schulung vermittelt Kompetenz, eine Richtlinie legt Regeln fest — beides ergänzt sich, aber sie ersetzen einander nicht. Ohne Richtlinie weiß nach der Schulung jeder, was möglich ist, aber niemand, was erlaubt ist. Wir stellen eine kostenlose Musterrichtlinie zum Ausfüllen bereit, die Sie ohne uns nutzen können. Auf Wunsch erarbeiten wir sie im Rahmen eines Tagesformats gemeinsam mit Ihrem Team, weil selbst geschriebene Regeln erfahrungsgemäß eher eingehalten werden.

Fachbeiträge dazu

6 Min. Lesezeit

KI-Schulung für Mitarbeiter: was sie leisten muss

Die meisten Mitarbeiter nutzen KI längst — nur unkontrolliert und ohne Vorgaben. Was eine Schulung tatsächlich vermitteln muss, damit sie im Arbeitsalltag etwas ändert, und welcher Nachweis am Ende genügt.

Beitrag lesen →

Begriffe dazu erklärt

Prompt Engineering

Prompt Engineering ist die gezielte Formulierung von Anweisungen an ein Sprachmodell, um verlässlichere Ergebnisse zu bekommen. Dazu gehören klare Rollen- und Aufgabenbeschreibungen, Beispiele und Vorgaben zum Ausgabeformat.

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Vibe Coding

Vibe Coding bezeichnet das Entwickeln von Software, bei dem man einer KI in Alltagssprache beschreibt, was entstehen soll, und den erzeugten Code weitgehend ungeprüft übernimmt. Der Begriff stammt von Andrej Karpathy und war ursprünglich halb ironisch gemeint.

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LLM (Sprachmodell)

Ein LLM ist ein großes Sprachmodell – ein KI-System, das aus sehr großen Textmengen gelernt hat, welches Wort wahrscheinlich als nächstes folgt. Daraus entsteht die Fähigkeit, Texte zu verstehen, zusammenzufassen und zu formulieren.

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Phishing

Phishing bezeichnet Versuche, über gefälschte Nachrichten oder Websites an Zugangsdaten zu kommen. Die Nachricht sieht aus wie von einem bekannten Absender und drängt zu einer schnellen Handlung.

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