Yusuf Keskingöz – Lehrer & Fortbildner
Professionelle Website für Lehrer und Fortbildner mit Custom WordPress-Theme, barrierefreiem Design und DSGVO-konformer Kontaktfunktion.

Projekteinblicke


Die Herausforderung
Als Lehrer und Fortbildner mit Expertise in Didaktik, interkultureller Bildung und KI-gestützter Unterrichtsplanung benötigte Yusuf Keskingöz eine zentrale Plattform, die seine vier Fachbereiche klar und professionell darstellt.
Unsere Umsetzung
Minimalistische WordPress-Website mit vollständig eigenem Custom Theme. 4 klar strukturierte Fachbereiche, Kontaktformular mit intelligentem Themen-Dropdown, konsequente Barrierefreiheit nach WCAG-Standards und lokale Webfonts für DSGVO-Konformität.
Das Resultat
Professionelle digitale Visitenkarte mit klarer Fachbereich-Darstellung. Barrierefreie Umsetzung ermöglicht Zugang für alle Zielgruppen. Custom Theme sorgt für einzigartiges Erscheinungsbild.
Vier Fachbereiche, die sich nicht gegenseitig verdecken
Wer als Fortbildner mehrere Themenfelder abdeckt, steht vor einem Positionierungsproblem: Eine Website, die alles gleichzeitig betont, wirkt beliebig, eine die sich auf einen Schwerpunkt verengt, verschenkt Anfragen aus den übrigen Bereichen. Didaktik, interkulturelle Bildung, KI-gestützte Unterrichtsplanung und Fortbildung bekamen deshalb jeweils einen eigenen, gleichrangigen Bereich mit eigener Ansprache. Wer über eine Suche zu einem der Themen kommt, landet auf einer Seite, die genau dieses Thema behandelt — und sieht die übrigen Kompetenzen als Kontext, nicht als Konkurrenz.
Barrierefreiheit als fachliche Notwendigkeit
Bei einem Angebot im Bildungsbereich ist Barrierefreiheit keine Zusatzleistung, sondern Teil der fachlichen Glaubwürdigkeit — die Zielgruppe umfasst Schulen und öffentliche Einrichtungen, die selbst an Zugänglichkeitsanforderungen gebunden sind. Die Umsetzung folgt daher den WCAG-Kriterien: durchgehende Tastaturbedienbarkeit, sichtbare Fokus-Markierungen, ausreichende Kontrastwerte und eine Überschriftenhierarchie, die auch ohne visuelle Gestaltung eine sinnvolle Gliederung ergibt. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gewinnt das zusätzlich an praktischer Relevanz.
Custom Theme statt Baukasten
Die Website läuft auf WordPress, aber mit einem vollständig eigens entwickelten Theme statt einem angepassten Fertig-Template. Der Grund ist weniger Gestaltung als Ballast: Kommerzielle Themes bringen Page-Builder und Funktionsumfang für Anwendungsfälle mit, die hier nie eintreten, und dieser ungenutzte Code wird trotzdem geladen und muss bei jedem Update gepflegt werden. Ein eigenes Theme enthält nur, was die Seite tatsächlich braucht. Auch die Schriften liegen lokal auf dem Server statt bei Google Fonts, sodass beim Seitenaufruf keine IP-Adressen an Dritte übertragen werden.
Was bei einer Einzelperson über die Pflege entscheidet
Eine Website für eine einzelne Fachkraft scheitert selten an der Technik und fast immer an der Frage, wer sie in zwei Jahren ändert. Ein Unternehmen hat dafür eine Zuständigkeit; eine Einzelperson hat einen Abend, an dem sie ohnehin schon zu viel vorhat. Daraus folgt eine Bauentscheidung, die man am fertigen Ergebnis nicht sieht: Was sich häufig ändert — Termine, Fortbildungsangebote, Referenzen — gehört in Strukturen, die sich ohne Fachkenntnis pflegen lassen, und der Rest darf ruhig fest verdrahtet sein. Der verbreitete Fehler ist die umgekehrte Gewichtung: ein System, in dem alles änderbar ist, wirkt großzügig und führt dazu, dass niemand mehr etwas anfasst, weil jede Änderung nach einer Entscheidung aussieht. Die zweite Frage ist die nach der Aktualität. Eine Seite, die nach zwei Jahren dieselben Angebote zeigt, wirkt schlechter als gar keine — und das trifft eine Einzelperson härter als ein Unternehmen, weil die Seite für sie persönlich einsteht. Daraus folgt eine dritte Entscheidung, die beim Bauen getroffen wird und nicht später: Was auf der Seite steht, muss auch ohne Nachpflege ein Jahr lang richtig bleiben. Konkret heißt das, Jahreszahlen und Zählungen zu vermeiden, wo sie nichts hinzufügen — „seit über zehn Jahren" altert, „seit 2014" nicht.
Was dieses Projekt nicht leistet
Barrierefreiheit nach WCAG ist geprüfte Handwerksarbeit, kein Zertifikat. Sie sagt, dass die bekannten Kriterien erfüllt sind — nicht, dass jede Hilfstechnik jedes Detail sauber vorliest.

